Die fabelhafte Welt der Amelie


 
   

Aufgabe 1

   
 


 

 

Home

Emily Meyer

Aufgaben

=> Aufgabe 1

=> Aufgabe 2

=> Aufgabe 3

 


     
 

Aufgabe 1 - Aller Anfang ist schwer




So dort stand ich nun.
Langsam ging ich zur Tür und traute mich kaum sie zu öffnen. Mama hatte mich vorgewarnt, dass ich nur ungefähr ein Dutzend Möbel hätte. Aber ich hatte ja keine Ahung wie wenig ein Dutzend genau war!




Ihr wollt garnicht sehen, wie es drinnen aussah.
Ich machte mich erstmal auf dem Weg in die Stadt und suchte mir einen Job. Bin auch relativ schnell fündig geworden und war nun Beschäftigte im Rahthaus.



Als ich das Rathhaus wieder verlassen hatte, befand sich vor mir ein Haufen junger Leute mit Tierschutz schildern in der Hand, die eine Frau im Pelz anbrüllten, welche einfach nur unbeeindruckt rumstand.



Ich fragte eine euphorische Frau, was denn los sei. Als Antwort bekam ich nur etwas unverständliches. Blondes Dummchen habe ich verstanden. Hui, das war ja ein toller Start.



Getröstet wurde ich von einem netten Herren, der sich scheinbar mehr für mich begeisterte. Wir unterhielten uns ein Weilchen und ich versprach ihm, ihn in den nächsten Tagen einen Besuch abzustatten. Dumm nur, dass ich seinen Namen gleich wieder vergessen hatte.
Vielleicht finde ich ihn ja trotzdem wieder.



Ich machte mich also wieder auf den Weg nach Hause. Allerdings hatte ich mich verfahren und landete vor einem Fitnessstudio.
Auch nicht schlecht und ich meldete mich direkt an. Nach ein paar Stunden auf dem Laufband war ich auch schon total erschöpft.



Also entspannte ich ein wenig im Pool. Auch in der Hoffnung, vielleicht jemand interessantes zu treffen. Pustekuchen, der Pool war leer.



Ich wollte mich schon auf den Weg nach Hause machen und freute mich auf eine warme Dusche. Mist! Ich habe keine Dusche... In Gedanken malte ich mir aus, wie ich zu Mum und Dad nach Hause fuhr und unter die Dusche springe. Danach würde ich mich an einen mit heißen Waffeln gedeckten Tisch setzen. Naja, was tat ich nicht alles für die Freiheit?
Betrübt stratzte ich also in den Waschraum und ertrug das kalte Wasser nur für kurze Zeit.



Schnell übte ich noch die Rede, die der Herr Bürgermeister mir aufgedrückt hatte und dann fuhr ich auch nach Hause.



Zuhause angekommen machte ich mir Makkaroni. Garnicht so einfach selbst zu kochen. Ich beschloss in den nächsten Tagen meine Eltern mal wieder zu besuchen.



Schnell noch die Zähne in der Küche (!) geputzt. Ich muss nicht erwähnen, wie furchtbar es ist beim Zähneputzen aus dem Fenster statt in den Spiegel gucken zu müssen?



Gefrustet stieg ich in mein Bett. Alleine.
Das war also mein erster Tag in meinen eigenen vier Wänden.
Das war also der Tag, an dem ich beschloss hier nicht noch länger als eine Woche alleine Leben zu müssen.
Das war also der Tag an dem ich verfluchte, dass man sein Gehalt erst am Ende des Monats bekam.



Am nächsten morgen traf ich einen gutaussehenden Herren. Er stellte sich mir als Alex Jones vor.



Nach einer Weile wussten wir uns nichts mehr zu erzählen und sahen uns betreten an.
Ich sagte ihm ich müsse ganz dringend nach Hause, weil ich noch einen Braten in der Röhre habe (im Nachhinein erhoffte ich mir, dass er das nicht falsch verstanden hatte....) und fuhr nach Hause.



Zuhause machte ich mir erstmal etwas zu essen. Ging duschen und las noch eine Weile.



Danach rief ich Alex dann auch an. Er bot mir an, nach der Arbeit wieder bei ihm vorbeizukommen. Er habe da eine Idee.



Er machte mir im sexy Sportoutfit die Tür auf und mir blieb erstmal der Mund offen stehen.



Ich konnte nicht anders, als ihm auf den Hintern zu schielen, als er mich hineinbat. Er sah so verdammt gut aus!



Er erzählte mir, dass er hier zusammen mit seiner Schwester wohnte. Braver Junge. Gut, dass ich noch nicht gefragt hatte, wer das hübsche Mädchen auf dem Sofa ist.



Naja jedenfalls erklärte er, dass er keine Lust mehr habe mit ihr zusammen zu wohnen.
"Sie bringt andauernd irgendwelche Männer mit nach Hause. Und wenn ich dann abends vom Sport nach Hause komme muss ich in ihrem Bett schlafen, weil sie sich in meinem Doppelbett mit irgendeinem Spinner vergnügt. Ich hab das so lange mit ansehen müssen und jeden morgen kitzelt es in meinen Fingern, den Typ da in der Dusche einfach zu verprügeln. Ich ertrag das nicht mehr."
Etwas verwirrt wich ich einen Schritt zurück.
"Ja, aber was hat das denn mit mir zu tun?", fragte ich mit immernoch leicht zitternder Stimme. Der Typ macht mich feritg.



Und statt mich aufzuklären ging er erstmal auf Toilette.



Sichtlich verwirrt wartete ich darauf, dass er mir endlich erklärte, was denn nun genau sein Plan war.
Er sah mir tief in die Augen und zögerte noch einen Augenblick. Dann sagte er:
"Ich weiß, wir kennen uns noch nicht lange. Aber ich dachte.. naja du wohnst ganz alleine. Und deine Einrichtung lässt zu wünschen übrig, deswegen dachte ich du kannst vielleicht ein wenig finanzielle Unterstützung gebrauchen?"
"Du hast mich eingeladen, um mir Geld zu geben?", platze aus aus mir heraus und empört starrte ich ihn an. Ich war kurz davor zur Tür zu rennen, als er mich endlich einweihte.
"Oh Gott nein!", lachte er, "Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht mit mir zusammen ziehen möchtest. Also darf ich zu dir ziehen?"
Ich dachte für einen kurzen Moment, ich müsse in Ohnmacht fallen, aber dann fing ich mich wieder.
"Ähm, okay, Also ich meine... Gerne!"
Ich lächelte ihn an.



Im nächsten Moment war er auch schon aus der Tür gerannt, ohne dass ich noch ein Wort sagen konnte.



Ich blieb noch eine Weile in Alex alter bleibe und nutzte den Spiegel seiner Schwester, um eine Rede für Alex zu üben.



Zuhause angekommen machte sich Alex direkt an die Arbeit und griff mir im Haushalt gewaltig unter die Arme.
Ich war begeistert. Ich hab aber auch immer ein Glück!



Ich war noch kurz beim Fitness, um zu duschen. Zuhause angekommen standen auch schon leckere Käse-Makkaroni auf dem Tisch. Einfach göttlich der Mann!
Wir unterhielten uns noch ein wenig und ich erfuhr, dass er im Moment in der Medizinkarriere tätig ist. Eigentlich würde er aber viel lieber etwas sportliches machen. Ich überlegt mir, ihm da vielleicht ein wenig unter die Arme zu greifen.



Danach legt ich mich auch sofort ins Bett. Alex hatte Verständnis und meinte er könne gut mal eine Nacht durchmachen.
Er machte sich auf den Weg in den Gemüsepark und erntete Gemüse für uns.



In der Zwischenzeit bei uns zuhause bereute ich gerade, dass ich Alex nicht habe im Bett schlafen lassen.
Kam doch tatsächlich ein Dieb vorbei und klaute unsere Stühle?
Da hatte mich das Glück also wieder verlassen. Ich hab doch sowieso nichts und dann klaut so ein dreister Typ unsere Stühle?



Heimlich rief ich die Polizei von meinem Handy an und siehe da! Kam auch sofort eine Polizistin.



Plötzlich gingen die beiden aufeinander los. Ich stand nur verschreckt da. Aber was sollte ich auch tun?



In der Zwischenzeit machte Alex es sich seelenruhig auf einer Parkbank gemütlich. War ja auch nichts erwähnenswertes passiert.



Als Alex so gegen halb 2 nach Hause kam, joggte er sofort ins Bett. Naja was sollte er auch merken. Die Polizistin hatte den Dieb überwältigt und ich hab die Möbel wieder plaziert.



Während Alex schlief, machte ich es mir mit einem Buch "gemütlich" und genoß die endlich wieder eingekehrte Ruhe



Als ich von der Arbeit nach Hause kam, stand plötzlich die ganze Küche unter Wasser! Genervt und erschöpft machte ich mich ans wischen.



Mit diesem wunderschönen Gesichtsausdruck würde dann auch meine Dosensupper gewürdigt.



Plötzlich stand Alex auf und stellte sich vor mich. Schon wieder dieses kribbeln...



Ich war absolut hilflos. Ich konnte nichts tun. Wer könnte schon bei so einem Mann etwas tun?
Ich wusste, dass es nicht richtig war. Und im Kopf wägte ich alle Möglichkeiten ab,..



..bis er mich so ansah. Genau in diesem Moment dachte ich garnicht mehr. Mein Gehirn war einfach abgeschaltet.
Es war mir vollkommen egal, ob es irgendwelche Konsequenzen gibt oder nicht.



Ich wollte ihn einfach nurnoch küssen!



Nach einigem Rumgeknutsche faste ich meinen Mut zusammen und stellte ihn zur Rede, was ich von all dem halten sollte.
"Warum denken Frauen so viel?", konterte er mit einer Gegenfrage. Ich erwähnte bereits, dass ich nicht dachte oder?
"Ich... also... naja...", stammelte ich verlegen.
"Meine Güte!", er grinste mich an. "Ich bin doch nicht nur so zu dir gezogen? Natürlich bedeutest du mir etwas!"
Das war also der beginn meiner ersten richtigen festen Beziehung.



Das wars auch schon mit den Turtelleien, die Realität meldete sich knallhart mit einem lauten blubbern aus dem Bad.



Ich machte mich endlich mal auf den Weg meine Eltern zu besuchen. Papa nahm mich sofort in den Arm, doch meine Mum wirkte seltsam abweisend und zeigte sich mir auch nicht richtig.



Ich fragte sie, was los sei, aber die Frage beantwortete sich wie von selbst.
"Mum, du bist schwanger?", quitschte ich.
"Ja. Süße, ich weiß das verwirrt sich, aber ich habe mir so sehr noch ein Baby gewünscht!"
Naja, wer konnte es ihr verübeln. Wir waren nunmal eine sehr familienbewusste Familie...



Ich spielte die Gelassene und horchte an ihrem Bauch.



Ich berichtete ihnen von Alex, um mich ein wenig abzulenken. Mum und Dad schienen sich für mich zu freuen.



Doch plötzlich stürme Mum aus dem Haus.



Schnell verabschiedete ich mich von meinem Dad (ich merkte jetzt erst, wie sehr ich mein Zuhause vermisst hatte) und versuchte ihr zu folgen.



Als ich sie enflich eingeholt hatte, sah ich sie mit Alex auf der Straße stehen und sich unterhalten?!



Ich gesellte mich zu ihnen und stellte sie noch einmal vor. Wie ich es von Mum gelernt hatte.
Sie verstanden sich gut!



Als Mum wieder ins Haus gegangen ist, fiel ich Alex um den Hals. Nun waren schon fast 2 Wochen rum.



Den Rest der Woche verbrachten wir mit den alltaglichen Dingen. Auf Parkbänken schlafen & lesen.



Im Fitnessstudio duschen & baden.



Meinen kleinen neu geborenen Bruder Pete (!) besuchen.



Es sich in den eigenen vier Wänden bequem machen und...



die allererste Ernte bewunder!



Das waren also meine (bzw unsere) ersten 2 Wochen. Am Montag müsste dann das Geld endlich auf dem Konte sein, dass wir die Einrichtung aufstocken können. Alex redet schon von nichts anderem mehr!
Ihr hört bald wieder von uns!

<3 <3 <3 <3 <3

SCREENS von ALEX und EMILY

 
 

Heute waren schon 1 Besucher (4 Hits) hier!